Führung Industrielandschaft

 

Museum - Stadthafen - Kläranlage - Museum

Mit dem Abteufen des ersten Schachtes durch eine belgische Zechengesellschaft im Jahr 1869 begann in Recklinghausen das Zeitalter des Steinkohlenbergbaus. Dieser leitete – wie in vielen Städten des Ruhrgebiets – einen tiefgreifenden Wandel ein: Zwischen 1869 und 1930 verzehnfachte sich die Bevölkerung, und aus der Kleinstadt entwickelte sich eine bedeutende Industriestadt. Insbesondere die südlichen Stadtteile erfuhren durch die Industrialisierung eine vollständige Umgestaltung ihres Erscheinungsbildes. Der Bergbau prägte über mehr als ein Jahrhundert hinweg die Region, bis 1974 die letzte Zeche auf Recklinghäuser Stadtgebiet schloss und mit der Stilllegung der Zeche Auguste-Victoria am 18. Dezember 2015 auch im Kreis Recklinghausen das Ende des Bergbaus erreicht wurde.


Die Spuren dieser industriellen Entwicklung sind bis heute sichtbar und haben die Landschaft nachhaltig verändert. Neben Bergehalden, Industriebauten, Kanälen und Eisenbahntrassen zeugt auch das 1928 errichtete Umspannwerk Recklinghausen von dieser Epoche. Die Führung „Zeitreise Strom“ lädt dazu ein, diese Industrielandschaft vor Ort zu erkunden. Ausgangspunkt ist das Umspannwerk, von wo aus die Route zur Emscher, zum Stadthafen Recklinghausen sowie zur nahegelegenen Emscherkläranlage auf Herner Stadtgebiet führt, bevor sie zum Museum zurückkehrt. Die etwa 1,5-stündige Tour ist während der Öffnungszeiten (Mo–Sa 10–17 Uhr, So 10–18 Uhr) buchbar, richtet sich an Gruppen von 10 bis 25 Personen und kostet 8,00 € pro Person.


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