Unser Stromnetz - offene Führung

 
110kV-Schalthalle_Fechner

Ein sonniger Wintertag in Deutschland: eine Vielzahl von E-Autos lädt daheim Strom aus den Wallboxen, Millionen von Wärmepumpen heizen Häuser und Wohnungen und dank der Sonne schicken die Photovoltaikanlagen große Mengen Strom ins Netz. In das Netz, das am Anfang des 20. Jahrhunderts unter vollkommen anderen Voraussetzungen gebaut wurde, als es sie heute bewältigen muss und dass seine Arbeit so gut macht, dass wir in Deutschland weniger als 15 Minuten im Jahr ohne Strom auskommen müssen.


Aber bleibt das auch zukünftig so, oder sind die Herausforderungen durch die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarkraft, durch den notwendigen Netzausbau, den allgemein steigenden Stromverbrauch und den Wandel der Netzstruktur von Großkraftwerken zu vielen dezentralen Erzeugern zu komplex.

Diese Fragen zu klären ist das Ziel unserer 75minütigen Führung durch die Zeitreise Strom. Wir starten im Jahr 1928 zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Umspannwerks Recklinghausen.


Von hier aus zeigen wir anhand der historischen Objekte im Museum, wie und unter welchen technischen Bedingungen unser Stromnetz aufgebaut wurde. Im Zukunftsbereich unserer Ausstellung sprechen wir dann über die notwendigen Veränderungen, die es braucht, damit das Stromnetz uns auch zukünftig sicher mit Elektrizität versorgt. Abschließend schauen wir noch auf die globale Situation, denn die Energiewende ist kein nationales Thema, sondern eine weltweite Herausforderung.


Die Teilnahme an der Führung kostet 5,00€ pro Person. Die Tickets sind nur in unserem Online-Ticketshop erhältlich. Zusätzlich ist der jeweils gültige Eintrittspreis zu entrichten. Eintrittskarten können über unseren Ticketshop oder am Museumscounter erworben werden. Bei weniger als acht Voranmeldungen behalten wir uns vor, den Termin abzusagen. Die Führung dauert ca. 75 Minuten.

 
 
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